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Allgemeine Schlussfolgerungen
Die zur Zeit offiziell gelehrte Multibandbehandlung (Orthodontie) „Festsitzende Technik“, kann nicht mehr als „qualitäts-zertifiziert“ bezeichnet werden. Offizielle Diplome und Kammerzertifikate auf der Basis der jetzt gelehrten und praktizierten Orthodontie verlieren ihr Qualitätszertifikat.
Nach offiziellen Vorgaben kann nur eine Multibandbehandlung Qualitätscharakter haben, wenn sie biologisch und funktionell definiert ist. Anatomische Grundlagen müssen ausreichend
Evidenz basiert sein, eine ausreichende Beherrschbarkeit des orthodontischen Gerätes durch den Behandler muß gegeben sein, und mechanisches Wissen muß ausreichend und richtig sein.
Alle diese Voraussetzungen sind in der zur Zeit praktizierten und gelehrten Orthodontie nicht oder nicht ausreichend vorhanden, womit die rezente Orthodontie somit nicht als gesicherte Therapie bezeichnet werden kann.
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Die Bio-Funktionelle Orthodontie (BFO)
basiert auf obigen Grundvoraussetzungen
wie: dem Paradigmawechsel „Biologische Lösungen für biologische Probleme“ (COE 2003), auf Integration von Funktion und auf wesentlich erweiterten Kenntnissen der orthodontischen Bogenphysik und Systemphysik, sowie auf leichter Beherrschbarkeit durch den Behandler für eine individuelle Behandlung.
Es ist eine umfassende Nachzertifizierung auf eine „Bio-Funktionelle Orthodontie“, BFO, unausweichlich.
Der zukünftige Kieferorthopäde oder „Master of Science in Orthodontics“ sollte ein
BFO-Zertifikat anstreben.
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Begründungsübersicht:
- Paradigmawechsel, COE, Council on Education 2003
- Die bisherige orthodontische Biomechanik beruhte bislang primär auf „Mechanik“, mechanischen Grundkonzepten und der Rigidität orthodontischer Geräte, Maschinen und deren Größe.
Newtonsche Gesetze und Physik definierten die zu erwartenden Reaktionen.
- Durch den offiziellen Paradigmawechsel 2003 werden „biologische Lösungen für biologische Probleme“ gefordert.
Die bisherige Orthodontie erwartete auf der Basis klassischer Physik auch eine physikalische Reaktion.
Da die Zähne jedoch im biologisch- vitalen Knochenbereich verankert sind, sind
biochemische Reaktionsweisen zu erwarten und dominierend. Die bisherige Orthodontie verwechselte Physik mit Biochemie.
- Die Größenordnung der rezenten orthodontischen Drähte, Slots und in Ihrer Zusammensetzung definierten orthodontischen Maschinen beruhen auf den mechanischen und theoretischen Grundlagen der sog. „reactive members“, reaktiven Elementen. Die hieraus resultierende Orthodontie ist als „Reactive Members Based
Orthodontics,“ "RMBO“ zu bezeichnen. Nach offizieller Darstellung - siehe Def.
active/reactive members
- sind orthodontische Geräte auf der Basis „reaktiver Elemente“ nicht hinreichend gut beherrschbar. Geräte mit dünnen Drähten und niedrigen Slots auf der Basis von den „aktiven Elementen“ („active members“), entsprechen den biologischen Anforderungen und dem Dosierungsvermögen durch den Behandler wesentlich mehr. (siehe aktive Elemente,
active members.
Sie wird als „Active Members Based Orthodontics",
"AMBO"
bezeichnet.
- Es bestehen gravierende Wissensdefizite für basale Bogenphysik und Systemphysik, sowie basale Kenntnisse zur Beherrschung des orthodontischen Bogens und der orthodontischen Maschine. Es fehlen gravierende Kenntnisse über den sog. Torque. Es fehlen gravierende Kenntnisse über die Beziehungen von Torque/Angulation.
Wenn wesentliche Grundlagen zur Beherrschung des wichtigsten Behandlungsmittels eines Kieferorthopäden - der Behandlungsbogen- fehlen oder gar falsch sind, kann nicht von einer gesicherten Behandlung ausgegangen werden.
- Die zur Zeit gelehrte und angewandte Orthodontie beruht wesentlich auf den Schlüsseln II und VI nach Andrews, welche die Angulationen der Zähne und die Kauebene definieren. Die Definition des „Schlüssels II“ für die Zahnangulationen speziell im Oberkieferseitenzahnbereich entsprechen nicht den Vorgaben offizieller Daten der „Funktionellen Anatomie“. Die Definition einer flachen Kauebene im „Schlüssel VI“ entspricht nicht dem differenzierten Bogenverlauf der Speeschen Kurve wie sie in der „Funktionellen Anatomie“ beschrieben ist. Beide „Orthodontische Schlüssel“ unterscheiden sich so gravierend von offiziellen anatomischen Vorgaben,
dass auf dieser Basis nicht von einer gesicherten Evidenz rezenter Orthodontie gesprochen werden kann. Es werden hierdurch falsche anatomische und funktionelle Behandlungsziele angestrebt und bewirkt, welches gravierende Schädigungen zur Folge haben kann und zu langen Behandlungen und Rezidiven führen kann, sowie leicht unnötige Extraktionen von Zähnen u.a. durch Verankerungsverluste bewirken können.
- Automatisierte, superelastische, kaum individuell gestaltbare Behandlungsdrähte (Bögen) können keine ausreichende individuelle Gestaltbarkeit und individuelle Behandlung für sich reklamieren. Sie verursachen in Verbindung mit Punkt (6) den sog. „Ruderbooteffekt“ (Bewegung in die falsche Richtung) vielfältige Fehlbehandlungen, sowie Wurzelschäden.
- „Standardbögen“ sind als Behandlungsbögen im KIG 2004 positioniert. „Standardbögen“ können kein individuelles Behandlungsmittel sein, sind somit leicht schädigend, widersprechen den Erwartungen der Patienten und sind kostentreibend!
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