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Aktuelle
Mitteilungen
Paradigmawechsel in der Orthodontie/Multiband
Bio-Funktionelle Orthodontie,
BFO,
international bestätigt.
Zusammenfassung:
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Grundlegender Lehrmeinungswechsel in der Orthodontie (Multiband)
in Amerika.
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Die z.Zt. übliche Multibandbehandlung und sog. "Biomechanik" ist auf mechanischer Basis und nicht auf biologischer Basis aufgebaut.
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Nach der neuerlichen Grundsatzentscheidung der American Association of Orthodontists und des Councils on Education, COE, 2003, besitzt die rezente Orthodontie keine evidente Basis mehr!
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Mit Fehlen der Evidenz ist die rezente Biomechanik auch keine Kassenleistung oder Versicherungsleistung.
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Richtlinien der vertragszahnärztlichen Behandlung:
"Werkstoffe", bei denen nach dem jeweiligen Stand der
wissenschaftlichen Erkenntnisse der begründete Verdacht besteht, dass sie schädigende Wirkungen haben, dürfen nicht verwendet werden."
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Übereinstimmung des German Board of
Orthodontists, Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden (KFO-IG),
mit American Board of Orthodontists (AAO).
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In ihrer Ausgabe 1-2, Anfang 2003,
"Umfassende Dentofaciale Orthodontie und Kieferorthopädie (UOO), Comprehensive Dentofacial Orthodontics and Orthopedics
(COO)",
veröffentlichte die Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden, German Board of Orthodontists ihr Grundsatzprogramm für die "festsitzende Behandlungstechnik", "Multiband".
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Dieses Grundsatzprogramm der Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden hat fast gleichzeitig den notwendigen und überfälligen Paradigmawechsel in der Mulitbandbehandlung vollzogen wie der oberste Wissenschaftsrat der amerikanischen Fachgesellschaft, AAO Council on Education (COE), weg von der bislang noch üblichen, rein mechanisch definierten Multiband, Orthodontie, hin zu einer biologisch definierten
Orthodontie.
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Grundsatzprogramm des German Board of
Orthodontists, KFO-IG:
Zitat:
"Quo vadis Kieferorthopädie?
Der behandelnde Kieferorthopäde wünscht sich von seinen festsitzenden Behandlungsmitteln und den Behandlungstechniken unter anderem folgendes:
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Die Behandlung mit festsitzenden Behandlungsmitteln soll nicht schmerzhaft sein.
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Die Behandlungsziele sollen ohne Nebeneffekte erreicht werden.
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Die festsitzenden Behandlungsmittel und die Behandlungstechniken
sollen einfach. gut kontrollierbar, individuell und differenziert gestaltbar, dosierbar und nach Möglichkeit nicht invasiv sein.
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Die verwendeten festsitzenden Behandlungsmittel und Behandlungstechniken sollen das biologische System zu höchster Aktivität anregen.
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Das Verankerungskonzept soll ein biologisches sein.
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Die festsitzenden Behandlungsmittel sollen unauffällig und/oder ästhetisch ansprechbar sein.
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Die Aussprache soll nicht beeinträchtigt werden.
Das Gründungsmitglied der KFO-IG, Dr. Georg Risse aus Münster, zeigt in seinem weiteren Artikel auf, wie man diesen eben aufgezeigten Forderungen, näher kommt. Er beschreibt die Masse eines Zahnes, die veränderbar ist und nicht nur geometrisch zu beschreiben ist, neu. Seine Verankerungstechnik ist eine biologische. Im Gegensatz zu anderen Techniken sind die verwendeten Materialien individuell und differenziert gestaltbar.
Dabei orientiert sich die verwendete Mechanik an den biologischen Gegebenheiten und regt die biologischen Systeme gezielt und dosiert an. Schonungslos zeigt er
auf, wie die jetzige rezente Orthodontie auf sträflichen Grundlagenfehlern aufgebaut. Seine enormen klinischen
Erfahrungen, Kenntnisse und Erkenntnisse der Grundlagen der Biomechanik und Materialkenntnisse führen zu seinen Aussagen, dass vor allem die Masse eines
Zahnes, die Bogensteifigkeit, die Systemsteifigkeit, das sog.
Widerstandszentrum, die Slotgrößen etc. neu definiert werden müssen, um planbare, beherrschbare und individualisierte Behandlungsverfahren und Behandlungsschritte durchführen zu können. Nur unter diesen Vorraussetzungen sei eine individuelle, gezielte und dosierbare orthodontische Medizin möglich. Weder das 1., noch das 2., noch das 3. Newtonsche Gesetz ist auf biologische Systeme anwendbar. Die Newtonschen Gesetze sind nur auf leblose Materie anwendbar.
Wenn die vorgenannten Kriterien von der "Risse-Technik" und der ihr zugrunde liegenden "Risse Philosophie" erfüllt
werden, dann muss man wahrlich von einem neuen Weg bzw. Paradigmawechsel in der Orthodontie sprechen.
Das Wissen um die "Biofunktionelle Orthodontie (BFO)" oder "Fixed Functional Orthodontics (FFO)" nach Dr. Risse ist ein Muss für jeden orthodontisch tätigen Kieferorthopäden. Nur wer wie Dr. Georg Risse die richtigen Fragen
stellt, bekommt die richtigen Antworten bzw. ist selbst fähig, die richtigen Antworten zu geben.
Die Fachvereinigung Deutscher
Kieferorthopäden, KFO-IG, freut sich, dass gerade aus ihren Reihen als Fachvereinigung von "Praktikern" jemand hervorgegangen ist, der zu solchen Überlegungen fähig und befähigt
war, die die orthodontische Medizin gravierend verändern wird.
Auch gratuliert die Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden, KFO-IG. Dr. Georg Risse zu seinen Patenten, die er weltweit inne hat. Nur wenn wir Kieferorthopäden aufgrund einer guten Diagnostik und Behandlungsplanung das Ziel und den richtigen therapeutischen Weg zum Behandlungserfolg kennen, nur dann bleibt die kieferorthopädische Medizin ein Teilgebiet der allgemeinen und wissenschaftlich fundierten Medizin, die von der Bevölkerung nachgefragt wird und für die die Gesellschaft auch weiterhin bereit ist, Geldmittel zur Verfügung zu stellen."
Sprecher
des German Board of Orthodontists (KFO-IG)
Dr. Peter Watzlaw
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Internationale Bestätigung von Dr. Risse und der Bio-Funktionellen Orthodontie, BFO durch internationales Gremium:
Anlässlich der 13. Amerikanischen Jahrestagung 2003 lud der Rat des AAO, (American Association of Orthodontists) für Erziehung und Ausbildung, Council on Education, COE, ca. 95 internationale Hochschullehrer zu einer Konferenz ein ein.
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Ergebnis des Councils on Education, COE der American Association of
Orthodontists:
Paradigmawechsel (Lehrmeinungswechsel):
"Biologische Lösungen für biologische Probleme hat sich als neues Paradigma (Lehrmeinung) in der Zahnheilkunde und Medizin herausgestellt":
"Diagnose, Behandlungen, Behandlungsmaßnahmen und Biomaterialien werden zukünftig alle auf biologischen Gesetzmäßigkeiten und der Genwissenschaft basieren."
"Wir wechseln gerade von bisherigen Behandlungsweisen, welche von mechanischen Konzepten dominiert wurden, hin zu biologischen Lösungen für die Weiterentwicklung im Gesundheitswesen, für Gefährdungsbeurteilung, Diagnose, Behandlungen, Behandlungsmaßnahmen und Behandlungsergebnisse."
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Bedeutung des
Paradigmawechsels:
Diese Erkenntnis und Entscheidung,
weg von der Dominanz mech. Gesetzmäßigkeiten, hin zur Dominanz der Gesetzmäßigkeiten der Biologie entzieht der bisher üblichen orthodontischen Lehrmeinung ihre evidente Basis und Berechtigung und bestätigt die Bio-Funktionelle Orthodontie,
BFO!
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Bisherige Lehrmeinung der Orthodontie und Biomechanik:
Anwendung und Anwendbarkeit Klassischer Physik von mechanischen Systemen im biologischen Raum:
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"Teil der wissenschaftlichen Revolution, welche in der Biologie in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat, war die umfassende Anwendung der Wissenschaften der Physik auf lebendes Gewebe."
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"Physik, Maschinenbau und Mathematik sind Disziplinen, welche gleichartig mit großem Erfolg auf das Gebiet der Orthodontie angewandt werden können."
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"Theoretische Mathematik kann verwendet werden, um brauchbare Konzepte für die Belastungsverteilungen im Parodontalgewebe zu formulieren, da diese eine Beziehung zum Knochenwiederaufbau haben."
Literatur: Standardlehrbuch der Amerikaner:
Burstone, Ch. Jo, Application of Bioengineering to Clinical Orthodontics, in: Orthodontics, Current Principles and Techniques, in Graber, M., Swain B.F., Mosby Comp. 1985, S. 193
Burstone, Ch. J., Application of Bioengineering to Clinical Orthodontics in Orthodontics, Current Principles and Techniques, Third Edition, Graber T.M., Varnasdal R. R. Jr., Mosby Comp. 2000, S. 259
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Folgen und Folgerungen aus Grundprinzipien rezenter Orthodontie
Aus diesem Grundkonzept in der z. Zt. üblichen Orthodontie wurden alle orthodontischen Materialien in der Größenordnung und alle Behandlungs- und Verankerungskonzepte mechanisch ausgerichtet. Dieses Grundkonzept der bislang üblichen Orthodontie und Biomechanik entspricht jetzt nicht mehr den neuen Richtlinien des internationalen Wissenschafts- und Ausbildungsrates, COE.
Die rezente Orthodontie und Biomechanik hat keine evidente Basis mehr!
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Bestätigung von Dr. Risse und der Bio-Funktionellen Orthodontie
Dr. G. Risse erkannte diesen Grundlagenfehler bereits Anfang der 90erJahre und trug diesen einem immer größer werdenden Publikum im In- und Ausland vor .
Seit 1999 trug Dr. G. Risse diesen Paradigmawechsel regelmäßig u.a. auch auf den Jahrestagungen der American Association of Orthodontists vor und erhält mit dieser Entscheidung des amerikanischen AAO Council on Education, COE, von ca. 95 internationalen Wissenschaftlern eine umfassende Bestätigung.
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Starke Unterstüztung von Dr. Risse durch größte
Fachvereinigung von Praktikern:
Die Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden (KFO-IG) und das German Board of Orthodontists hatte in "ihrer Ausgabe 1-2, 2003 ihres Fachjournals UOO/COO, Umfassende Dentofaciale Orthodontie und Kieferorthopädie (UOO), Comprehensive Dentofacial Orthodontics and Orthopedics (COO).
einen Vortrag von Dr. Risse veröffentlicht, welchen dieser auf dem
VII. Internationalen Wissenschaftsforum in Jakarta (Indonesien) als Hauptvorlesung vorgetragen hatte:
"Der Paradigmawechsel von Klassischer Physik zur Neuen Physik, von rezenter Orthodontie zur Neuen Orthodontie".
Dieser Artikel dürfte die Grundlage zukünftiger Orthodontie werden und ist zu beziehen bei der KFO-IG Geschäftsstelle, Benzstraße 2, 63768 Hösbach,
Fax: 06021-56544, www.kfo-ig.de
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Gefahren durch überholte übliche Orthodontie
Dieser Paradigmawechsel bedeutet, dass praktisch alle wesentlichen therapeutischen Schritte mit der bislang üblichen Biomechanik grundlegend und im höchsten Maße gefährdend sind.
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Erste Stellungnahme zum Paradigmawechsel seitens
deutscher Hochschullehrer:
In einem persönlichen Schreiben vom 25.07.03 schrieb der Leiter der kieferorthopädischen Abteilung in Ulm, Herr Prof. Dr. Sander, selber Physiker und Kieferorthopäde, an Dr. Risse u.a.:
"Ein Teil der Misere liegt sicherlich daran, dass wir viele Variable noch nicht kennen und immer noch einen Weg wählen, den wir selber weitgehendst vorbestimmen, die Zusammenhänge müssen weiter erforscht werden und schließlich, so hoffe ich, wird der
Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung gefunden.
Bei alledem glaube ich nicht, dass die Physik viel weiterhelfen kann", sie ist eher der Blindenstock für den
Blinden."
.... "Diskussionen tragen nach meiner Ansicht zur Verbesserung bei."
Eine solch harte Charakterisierung der orthodontischen Wissenschaft und orthodontischer Wissenschaftler steht dem Institut für Bio-Funktionelle Orthodontie nicht an, charakterisiert jedoch sehr gut Kommentare so manch eines Physikers in der Orthodontie.
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Defizite deutscher Hochschulen
Die deutsche Hochschullehrerschaft war über Jahre mit allen Mitteln bemüht, neue Erkenntnisse, ja sogar ganze Disziplinbereiche wie die Systemphysik, Environmental Engineering, Fuzzy-Set-Theorien, die Lehre zur Steuerung komplexer Systeme.....nicht zu bearbeiten und für die Kieferorthopädie zu nutzen - im Gegensatz zum Ausland und im Gegensatz zu der bedeutendsten wissenschaftlichen Vereinigung von Praktikern in Deutschland - der Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden, KFO-IG.
Aus dieser wissenschaftlichen Verweigerung ergibt sich für die Deutsche Hochschullehrerschaft ein erheblicher Rückstand, den es zu bewältigen gilt.
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Skandalöse Verwechselung
Da nun das Signal eines Paradigmawechsels auch aus Amerika, nun von "höchster Stelle", kommt, wird nun wohl die deutsche Hochschullehrerschaft, wie so oft, Fortschritt und Wissen aus Amerika beherzigen, kopieren und übernehmen.
In der Biologie befinden wir uns in dem
biochemischen Gesetzesbereich und nicht im physikalischen Gesetzesbereich! Newton'sche Gesetze gelten für die Physik und nicht für die Chemie, noch weniger für die Biochemie.
In der Kieferorthopädie wirken zusätzlich nicht berechenbare Funktionskräfte durch Kaufunktion, Bruxismus, unterschiedliche individuelle Muskeldynamik und skelettale Hebelansätze, welche nicht nach Newton und klassischer Mechanik, auch nicht mit theoretischen Vektorzeichnungen einzelner Zahngruppierungen beherrschbar und berechenbar sind.
Hier muss man sich schon um die Entwicklung neuer Wissenschaftsgebiete in benachbarten Disziplinen kümmern!
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Paradigmawechsel von Dr. Risse in Amerika und Europa seit 1999
gefordert auf:
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Amerikanischen Jahrestagungen 1999, 2000,2001,2002
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Jahrestagung der European Orthodontic Society 2001
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Jahrestagung der DG-KFO 2000 in Düsseldorf:
"Die Lehre von der funktionellen Anpassung ist die wissenschaftliche Grundlage der Orthopädie, denn letztere muss in erster Linie funktionelle Orthopädie sein."
(W. Roux 1895, Grundsatz deutscher Lehrmeinung)
Ergebnis:
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"Die wissenschaftlich-technische Basis von "Contemporary Orthodontics" hat sehr fragliche Ansätze (u.a. Kraft/ Klassische Physik/ Dualität) und wendet u.a. überholte Lehrmeinungen an mit Folgen für: Entwicklung, Verständnis, Handhabbarkeit, Wissenschaft. Es ergeben sich hieraus Schädigungsmöglichkeiten bei der Anwendung dieser orthodontischen Produkte.
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Die wissenschaftliche Basis von "Contemporary Orthodontics" entspricht nicht biologischen Grundprinzipien nach Roux und widerspricht auch der deutschen Lehrmeinung für Funktionskieferorthopädie.
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Statistik: Seit 1993 hat sich kein Patient, der über die verschiedenen Edgewise Techniken aufgeklärt wurde, für eine der bislang üblichen Techniken ("Contemporary Orthodontics") mit "rigid force control" im .018er oder .022er inch Slot und "dicken Drähten" entschieden. Nach Abschluss der Behandlung mit der F.F.O.-Risse-Technik wäre eine Behandlung mit "Contemporary Orthodontics" nicht mehr vermittelbar gewesen."
Auf allen obigen Jahrestagungen trug Dr. G. Risse den (notwendigen) Paradigmawechsel, weg von mechanischer Betrachtung, hin zur biologischen und darüber hinaus zur biofunktionellen Betrachtung vor, und gab zusätzlich auch Lösungswege an, und stellte neue Disziplinen wie "Fuzzy Logic" und Systemwissenschaften vor. Dr. Risse verwies regelmäßig auf erhebliche Gefährdungen durch die rezente mechanisch orientierte Orthodontie!
Die Jahrestagung 2000 in Amerika war gleichzeitig die:
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100th Annual Session of the American Association of Orthodontists
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5th International Orthodontic Congress
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2nd Meeting of the World Federation of Orthodontists.
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Der Paradigmawechsel (Originaltext):
Auf dem internationalen Treffen von 95 Hochschullehrern zum AAO Council on Education 2003, anlässlich der Jahrestagung der American Association of Orthodontists in Hawaii wurde der Paradigmawechsel in der Orthodontie, welcher zuerst von Dr. Risse seit 1999 international vorgetragen wurde, weg von klassischer Physik im biologischen Raum hin zu biologischen Lösungen, voll international bestätigt in:
"The Bulletin", American Association of Orthodontists, June/July 2003, Vol. 21, No 4, S. 13 und siehe Abstracts von Dr. Risse
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"AAO Council on Education hosts Department
Leaders` Conference."
"The AAO Council on Education (COE) hosted the Department Leaders` Conference for chairs and program directors of graduate orthodontic programs May 2 during the 103rd AAO Annual Session in Hawaii.
More than 90 educators convened for this conference, which was organized by Dr. Katherine Vig, chair of the COE, and coordinated by COE member Dr. Robert Keim. The featured speaker was Dr. Harold Slavkin, dean of the University of Southern California (USC) School of Dentistry .
Dr. Slavkin's lecture focused on the Human Genome Project and the opportunities it has created for orthodontics.
After the conference, Dr. Slavkin said, "'Biological solutions to biological problems" is
emerging as a new paradigm in dentistry and medicine. Diagnosis, treatment, therapeutics and biomaterials are all becoming 'biological' and gene-based. We are on the verge of shifting or evolving from mechanical (e.g. surgical) to biological solutions for health promotion, risk assessment, diagnostics, treatments, therapeutics, and health-care
outcomes."
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Öffentlicher Protest der Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden, KFO-IG und German Board of Orthodontists in der KN-Zeitung (Kieferorthopädische Nachrichten)
"Die deutsche Hochschullehrerschaft hat die Meinungsführerschaft an Dr. Risse und die Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden abgegeben. Die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie, DG-KFO, ist in die Jahre gekommen. Dr. Risse wurde von der deutschen Hochschullehrerschaft seit 1999 ausgeblockt."
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Folgerungen für die deutschen Hochschulen:
Neben der erfreulichen internationalen Bestätigung von Dr. Risse und der Bio-Funktionellen Orthodontie bedeutet dieses eine rasche Aufarbeitung der vorhandenen Wissensdefizite und Integration in die Praxis.
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Die Hochschullehrerschaft ist aufgerufen, den Paradigmawechsel zu beherzigen und lehrmäßig umzusetzen sowie sich um die Literatur benachbarter Disziplinen aktiv zu bemühen, um eine differenziertere praktische Umsetzung für die Therapie zu ermöglichen.
Gerade dieses wird auch ausdrücklich von der LEADER'S CONFERENCE
des AAO-COUNCIL'S ON EDUCATION 2003 gefordert. ("To
interact and collaborate with other parts of outside clincal
dentistry, Dr. Keim, progam dirctor for the advanced program in
orthodontics.")
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Die Hochschullehrerschaft ist aufgerufen, differenziertes
Basiswissen über Bogensteifigkeit und Systemsteifigkeit aufzuarbeiten, um eine differenzierte Beherrschung der Grundmaterialien zu erhalten.
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Die Hochschullehrerschaft ist aufgerufen sich intensiver um differenziertere Kenntnisse zwischen Zahnangulationen, altersbezogenen Zahnangulationen, Bogenangulationen und Funktionsgestaltung und Funktionsbeziehungen während der Behandlung zu bemühen.
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Die Ergebnisse der jüngsten Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen auf der Basis überholter und schädigender Orthodontie und Biomechanik sind hinfällig, siehe: Richtlinien des Bundesausschusses der Zahnärzte und Krankenkassen für die kieferorthopädische Behandlung vom 4. Juni 2003:
"Werkstoffe", bei denen nach dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse der begründete Verdacht besteht, dass sie schädigende Wirkungen haben, dürfen nicht verwendet werden."
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Die Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden und das Institut für
Bio-Funktionelle Orthodontie wird Weiterbildungskurse auf den verschiedenen Ebenen anbieten.
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Der Praktiker wie die Hochschule, ist verpflichtet, den Patienten über diesen Paradigmawechsel aufzuklären.
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Die Bundeszahnärztekammer ist verpflichtet, diesen Paradigmawechsel qualitativ umzusetzen.
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Grundlagen:
Alte Orthodontie - Neue Orthodontie
Kernsätze rezenter Orthodontie (Burstone):
"Anwendung und Anwendbarkeit Klassischer Physik von mechanischen
Systemen"
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"Teil der wissenschaftlichen Revolution, welche in der Biologie in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat, war die umfassende Anwendung der Wissenschaften der Physik auf lebendes Gewebe."
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"Physik, Maschinenbau und Mathematik sind Disziplinen, welche gleichartig mit großem Erfolg auf das Gebiet der Orthodontie angewandt werden können."
-
"Theoretische Mathematik kann verwendet werden, um brauchbare Konzepte für die Belastungsverteilungen im Parodontalgewebe zu formulieren, da diese eine Beziehung zum Knochenwiederaufbau haben."
Burstone
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Grundlegendes Behandlungskonzept:
"active members"
/ "reaktive members"
Burstone, rezente Orthodontie:
Aufteilung in aktive und reaktive Bereiche mesio-distal:
"Aktive Elemente", "active
members" (Burstone)
(Vertreter der zu bewegenden Bereiche mit biologischer Grundlage)
"Für die zu bewegenden Bereiche und Elemente ist aus zwei wesentlichen Gründen eine niedrige Lastbiegrate erforderlich:
-
Ein Mechanismus mit einer niedrigen Lastbiegrate hält einen mehr, (und) wünschenswerten Belastungsgrad (in Größe und Dauer, "level") im PDL, dem Parodontalbereich, aufrecht, da die Kraft auf einen Zahn sich nicht ständig radikal ändert, wenn der Zahn bewegt wird und wurde;
und
-
ein Federelement mit einer niedrigen Lastbiegrate stellt bessere Voraussetzungen zur Verfügung, um die Größe der Kraft mit größerer Genauigkeit und Zuverlässigkeit besser zu kontrollieren und zu dosieren.
Beispiel: Wenn eine Feder mit einer hohen Lastbiegrate benutzt wird (z.B. bei einem vertikalen Vierkantloop), mag die Lastbiegrate 1000g/mm sein; dieses kann bei einem Biege- und Einbindungsfehler von
1mm einen Aktivierungsfehler der Kraftgröße von gleichen 1000g verursachen.
Wenn jedoch eine Feder mit einer niedrigen Lastbiegrate verwendet wird, eine solche etwa mit einer Lastbiegrate von etwa
10g/mm, betrifft ein Aktivierungsfehler von 1mm das Kraftausmaß von nur 10g.
Elastische Bogenelemente mit einer niedrigen Lastbiegrate erfordern lange Aktivierungsbereiche, um die optimale Kraftwirkung aufzubauen; hierdurch geben diese dem Orthodonten bessere Möglichkeiten, die Größenordnung von Kraft besser zu kontrollieren und zu beherrschen."
Burstone 1985/2000
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"Reaktive Elemente", "reactive members"
(Burstone)
(Verankerungsbereich, technischer Bereich)
Für die Verankerungselemente (reaktive Elemente)
-
"Wenn eine niedrige Lastbiegrate eines Drahtes für die aktiven, zu bewegenden Teile eines Gerätes wünschenswert sind, so trifft genau das Gegenteil zu für die
reaktiven Verankerungselemente.
-
Das Verankerungselement sollte relativ rigide sein; das bedeutet, es sollte eine
hohe Lastbiegrate besitzen.
-
Kurz dargestellt: die Lastbiegrate ist ein Indikator einer Kraft, die erforderlich ist, um einen Draht um eine bestimmte Einheit auszulenken."
Ch. J. Burstone in Orthodontics, Current Principles and Techniques 1985 page 204 / (T.M. Graber, Robert Varnasdall, Jr. Third Edition 200 page 270
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Verankerungskonzepte in der rezenten Orthodontie:
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"Mechanische Verankerungskonzepte
-
"Rigides" System
-
Burstone:
"Obwohl eine niedrige Lastbiegrate für ein sog. zu bewegendes Element (active member) des Gerätes erwünscht ist, so ist genau das Gegenteil zutreffend für den Verankerungsbereich."
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"Das Verankerungselement sollte relativ rigide sein; das bedeutet, es sollte eine hohe Last-Biege-Rate- haben."
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Große vertikale Slot-Dimensionen und dicke Drähte als Folge mechanischer Grundkonzepte rezenter Orthodotie! (Burstone)
- Das "Kaliber" der orthodontischen Maschine -
"Optimale occluso-gingivale Slot-Dimensionen werden von den maximalen elastischen Lasten bestimmt, welche von den aktiven und reaktiven Bereichen verlangt werden.
Eine sichere Regel würde sein, das Gerät auf der Basis der
reaktiven Teile zu konstruieren, um sicherzustellen, dass das Bracket und seine Röhrchenschlösser (Fräsung) für eine
rigide Kontrolle der Verankerungsmechaniken ausreichend groß sind. Es wäre ein Fehler, das Gerät vorzugsweise auf der Basis der aktiven Elemente zu konstruieren, um dann feststellen zu müssen, dass man Slots verwendet, welche relativ zu schmal sind, um die Verankerungszähne zu kontrollieren, um den Kaukräften zu widerstehen."
(Burstone in: Orthodontics, Current Principles and Techniques, Third Edition 2000, page 284/85, // 1985, S. 221)
Das Ergebnis ist: Slotkaliber von: .018 x .025 bis .022 x .028"
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Folgerung aus dem Paradigmawechsel
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Eine eindeutigere Zuordnung der gängigen Orthodontie zu rein mechanischen Konzepten und Rigidität ist nicht möglich.
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Diese eindeutige Zuordnung ist nicht zu widerrufen und nicht zu widerlegen.
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Diese Eindeutigkeit gegen biologische Konzepte und gegen diese neuerliche Entscheidung des COE, Council on Education, der American Association of Orthodontists von ca. 95 internationalen Wissenschaftlern und Abteilungsleitern 2003, lässt keinerlei Spielraum für ein weiteres Praktizieren der gängigen Orthodontie.
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Die Neue Orthodontie
/ Bio-Funktionelle-Orthodonthie
Nähere Darstellung der Fehler in der gängigen Orthodontie anhand der "Main Lecture" des VII. Wissenschaftsforum, 2002, Jakarta, Indonesien.
"Der Paradigmawechsel von Klassischer Physik zur Neuen Physik, von rezenter Orthodontie zur Neuen Orthodontie":
"Fixed Functional Orthodontics", FFO, Festsitzende,
Funktionelle Orthodontie
Slot-Dimension .016 x .020
Dr. Georg Risse, Münster, Germany
Auszüge:
"Ergebnisse:
Nachfolgend werden entsprechend der Terminologie von Burstone nach "scientific revolution" folgende "wissenschaftliche Revolutionen" aufgelistet:
"Wissenschaftliche Revolution" 1
Die erste wissenschaftliche Revolution ist, dass Burstones "wissenschaftliche Revolution" der umfassenden Anwendbarkeit der Wissenschaften der Physik auf lebendes Gewebe und gleichrangig auf das Gebiet der Orthodontie - falsch ist."
Durch die Entwicklungen in der Relativitäts- und Quantenphysik ist diese Theorie seit ca. 100 Jahren nicht mehr zeitgemäß.
Dieses Grundkonzept verursacht Chaos oder Straight-wire-Techniken mit gleichen Effekten.
Orthodontie bedingt Aktivitäten in einer biologischen, vitalen Welt, nicht in einer klar umrissenen, geschlossenen physikalischen "Welt".
Die moderne Physik, auf die auch Moss zurückgreift, wird die Orthodontie ähnlich umfassend verändern, wie dieses in der allgemeinen Physik geschah, und wird gleichermaßen orthodontische Paradigmen in der Lehre wie in der sog. Biomechanik verändern.
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"Wissenschaftliche Revolution" 2
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Wandel im Denken und Wandel in praktischer Anwendung von Statik/Metrik hin zur Dynamik.
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Biologische Realität ist Variabilität in geometrischen Verhältnissen und Variabilität in der Dynamik.
-
Die orthodontische Realität bedingt zusätzlich die Integration von Zeit, Alter, Timing, differenziellen, individuellen, eigenständigen Gewebereaktionen durch differenzielle Dosierung.
Man kann nicht die eigentliche Zielorientierung der orthodontischen Behandlung, nämlich die Gestaltung der biologischen Variablen, außer Acht lassen, und so vernachlässigend definieren, wie:
"Es gibt in der Orthodontie viele Variablen, die wir nicht gänzlich kontrollieren können, Wachstum und Gewebereaktionen auf unsere Geräte eingeschlossen", (Burstone). Die vorrangigen Aufgaben eines Orthodonten sind, gerade diese Variablen möglichst gut zu kontrollieren, um eine optimale Kontrolle von differenziellem Wachstum und optimaler Gewebereaktionen auf unsere mechanischen Variablen zu erzielen. (Siehe Massendefinition eines Zahnes, Risse)
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Die Vielfältigkeit orthodontischer Variablen auf "Kraft auf einen Zahn" (Burstone), zu reduzieren, ist in höchstem Maße irreführend, da in der Orthodontie meistens Drehmomente und Hebelarme (Kraftwandler) Anwendung finden, ebenso wie differenzieller Einsatz und differenzielle Steuerung von mechanischen Energiepotentialen in biologische Energie, um differenzielle Zahnbewegungen zu erhalten.
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Wirtschaftswissenschaften und andere Disziplinen in Verbindung mit komplexen dynamischen Systemen veränderten ihre Art der Handhabung und Bewertung sog. "präziser Daten" dahingehend, dass sog. präzise Daten für prospektive Entscheidungen sekundäre Bedeutung erhielten, und das Augenmerk und die Schulung darin bestehen, gerade die sog. Unwägbarkeiten, Unsicherheiten, die nicht metrischen Daten zu erfassen und zu steuern, um klare, verlässliche Entscheidungsfindungen auf der Basis von der Vielfalt der Unsicherheiten zu bekommen, welches u. a. durch die sog. Fuzzy Set-Wissenschaften präziser und individueller ermöglicht wird. Die explosionsartigen Fortschritte der Technologie in den letzten Jahren geht auf diese Umkehr im Denken und Fokussieren zurück.
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"Wissenschaftliche Revolution" 3
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Wandel in der Theorie der praktischen Umsetzung von der Anwendung "präziser Kraft" in Richtung eines Beherrschens eines komplexen mechanischen Systems durch Fuzzy Logic, durch weniger technische Präzision, durch kalkulierte Unschärfe.
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Wandel von mechanischer, dualer Präzision in Richtung Fuzzy-Präzision bei praktischen Vorgängen
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Wandel, davon Abstand zu nehmen, dass man "ein Auto mit 30° nach links oder rechts steuert", in der Weise, dass man ein Auto, so auch kieferorthopädische Maschinen, nur mit unscharfen Daten, linguistischen Daten, - "ein bisschen nach links" oder "ein bisschen mehr - nach rechts" steuert. (Fuzzy Set - Theorien).
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"Wissenschaftliche Revolution" 4
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Wechsel von Techniken, welche auf technischen Verankerungsprinzipien den sog. "reactive members" nach Burstone basieren, zu den Techniken, welche auf dem Bedarf der "active members" aufbauen also auf dem biologischen Bedarf und der biologischen Akzeptanz - siehe auch Anhang: Reaktive Teile, aktive Teile (Burstone)
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Orientierung nach Praktikabilität und Formbarkeit
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"Wissenschaftliche Revolution" 5
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Systemwechsel
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Wechsel von großen Slotkalibern und Wechsel von durch große Slotkaliber dominierte Materialien, Techniken und rigiden Behandlungsmaßnahmen in Richtung sanfter adaptiver Impulssysteme mit Drahtmaterialien hoher Resilienz und hoher individueller Formbarkeit.
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Wechsel von einem "Sprungbrettsystem" in Richtung eines "Trampolinsystems"
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Wechsel in Systeme, qualitativ-biologisch-orientierter Resilienzsysteme
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Wechsel im Denken; Orthodontie ist eine Systemtechnik und nicht eine Technik von Teilbereichen, keine "Drahttechnik", keine "Krafttechnik", keine "Metrische Technik", keine Technik, welche auf technischer Statik aufbaut; auch ist Orthodontie eine Technik, welche auf Dynamik aufbaut.
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Die Slothöhe, besonders in der Höhe, definiert das Kaliber und den Charakter des Systems bzw. der Maschine. Das Kaliber definiert alles Wesentliche, das Ausmaß des Spiels zwischen Draht und Slotbegrenzung (Clearance), definiert den Charakter eines Systems dahingehend, dass es bei großer Höhe mehr durch unverzichtbare Speziallegierungen oder Schlaufen ein Kraftreduktionssystem ist oder ein steifes Sprungbrett oder ein elastisches Trampolin oder ein vollautomatisiertes System mit hochelastischen mehr oder weniger nicht individuell gestaltbaren Bögen ohne irgendeine präzise Metrik, oder ein steifes System mit präziser, rigider, technischer Metrik, unter Verlust individueller Präzision. Die Größe des Slots, das Slotkaliber, definiert den Charakter des Systems und den Charakter aller praktischen Biegungen und den Charakter biologischer Akzeptanz sowie den Grad der Kontrollierbarkeit.
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Kleine Slotkaliber mit niedriger Höhe haben durch ihre kleine geometrische Vorgabe automatisch Trampolin-Systeme mit niedrigen "elastischen Kräften" zur Folge, welche klinisch leicht beherrschbar sind in Größenordnung, Richtungsgestaltung und Kraftqualität, dem biologischen Bedarf der aktiven Teile angepasst.
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Die Art und Weise, wonach in der rezenten Orthodontie das Slotkaliber definiert wurde, nach dem technischen Bedarf, nach technischen Konzepten der reaktiven Teile (Burstone) ohne irgendeinen nennenswerten Aspekt für den biologischen Bedarf, wie auch Kusy (auf Metrik) propagiert, befindet sich jenseits jeglicher Behandlungscharakteristiken. Es ist dann schlichte Physik. Physik und Metrik sind natürlich gut für statistische Erfassungen irgendwelcher Art. Statistiken können jedoch kaum auf der Basis von Variabilität vitaler Ereignisse erstellt werden.
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"Wissenschaftliche Revolution" 6
Drahtsteifigkeit: Die Definition der rezenten Drahtsteifigkeit:
Ws = Ms x Cs
Ws = Draht-Steifigkeit
Ms = Material-Steifigkeit Cs = Querschnitts-Steifigkeit
Hierbei ist zu beachten, dass Ws nur die Steifigkeit eines geraden Stücks Drahtes beschreibt,
keinesfalls jedoch die verschiedensten Steifigkeitsbereiche eines geformten "geraden" Bogens definiert. Der sog. "straight wire" ist in Wahrheit ein gerader vorgebogener Bogen. Formelmäßig jedoch deckt Ws = Ms x Cs tatsächlich nur ein gerades Stück Draht, einen wirklichen "straight wire", ab.
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"Wissenschaftliche Revolution" 7
Wechsel von E-Modul-Techniken (Ms) sind Wechsel von der Dominanz automatisierter Bögen in Richtung von Bögen, in denen sowohl Ms als auch Cs wesentlich sind, in Richtung von Drahtlegierungen, welche auch formbar sind mit einer hohen Resilienz auf der Basis kleiner geometrischer Querschnitte (Cs) in schmaleren Slothöhen (016 x 020) und der Option der Anwendungsmöglichkeiten zusätzlicher Längenvergrößerungen und Resilienzgestaltung durch Sectionals und Loops.
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"Wissenschaftliche Revolution" 8
Definition einer neuen und realistischen
Systemsteifigkeit (S).
Die Definition der rezenten Systemsteifigkeit
(S = Ws x As) beinhaltet nicht die Definition der Steifigkeit des Gesamtsystems sondern nur einen mehr oder weniger komplizierten Draht, wenn As wie folgt definiert ist:
"As" ist in der rezenten Orthodontie wie folgt definiert: "Mehr Drahtlänge zwischen die Brackets zu bringen oder Schlaufen zu integrieren". (Burstone)
Damit wird die Systemsteifigkeit der rezenten Orthodontie auf S = E-modul superelastischer Drähte mit hohem Ausschluss individueller Formbarkeit reduziert.
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"Wissenschaftliche Revolution" 9
Herstellen und das Nutzen von differenzieller Systemsteifigkeit.
Die differenzielle Systemsteifigkeit ist durch die Kombination von flachen, niedrigen Slotkalibern und entsprechenden dünnen Drahtquerschnitten sowie dem Gebrauch differenzieller gestoppter Bögen und Blockierungen möglich, bei dem bevorzugten Gebrauch von Vierkantbögen (Slotdimension .016 x .020 / Drahtdimension herunter auf .010 x .020)
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"Wissenschaftliche Revolution" 10
Abschließend, jedoch besonders bedeutend, die Praktikabilität des Begriffs:
"Dosis" anstelle des Begriffs "Kraft".
Dieses bedeutet die Kontrolle unserer reaktiven Teile auf der Basis biologischer Kriterien und nicht auf der Basis klassischer Physik: - durch praktische Kontrolle und Herstellung "differenzierter" Massengestaltung von Zähnen durch individuelle und optimale differenzierte Dosierung. Wir sollten dazu nicht nur "die Physik der Kräfte verstehen, welche wir auf einen Zahn platzieren" (Burstone) (Fehlinterpretation von Last-Biege-Rate eines Drahtes gleich Gesamtsteifigkeit eines Systems), sondern wir sollten vielmehr die Physik unseres gesamten mechanischen Systems in Verbindung mit der Physiologie der Gewebereaktionen verstehen und die Fertigkeit besitzen, diese Kombinationen präzise zu steuern, um Schaden zu vermeiden, um auf Wunsch höchste Zellaktivität und schnelle Behandlungsergebnisse durch adaptierende Mechaniken zu erzielen. Mit rezenten Slotkalibern, rezenten Materialien und rezenten Behandlungskonzepten kann man alles dieses kaum erreichen.
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"Wissenschaftliche Revolution"
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"Sog. Straight-Wire-Techniken",
gerade Draht-Techniken, unkontrollierte Techniken durch
"Gedächtnisdrähte" oder durch reduzierte Formbarkeit oder zum großen Teil auch durch Techniken mit runden Drähten in Vierkantslots erfüllen nicht akzeptierbare Bedingungen für Praktikabilität und wissenschaftliche Betrachtungen.
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Schlussfolgerung und "Wissenschaftliche Revolution" 12
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Die rezente Orthodontie muss neu definiert werden und benötigt einen Neuanfang!
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Die Biomechanik benötigt neue Inhalte,
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Drahtsteifigkeit und Last-Biege-Rate eines Drahtes sind nicht identisch mit wirkender Kraft oder Druck und ganz und gar nicht gleich einer Gesamtsteifigkeit eines Systems,
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Orthodontie benötigt u. a. einen neuen Denkansatz von einer "Kraft-Technik" weg, hin zu einer "System-Technik", hin zu Management von unscharfen Daten der biolog. Umgebung.
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Eine neue Biomechanik, neue Systeme, neue Behandlungsschritte sind die Konsequenz für die Zukunft der Orthodontie
"Fixed Functional Orthodontics" (FFO) ist der erste wesentliche Schritt in eine "Neue Orthodontie"."
Das neue Paradigma der Orthodontie, welches von dem Council on Education der American Association of Orthodontists von ca. 95 Abteilungsleitern und Wissenschaftlern 2003 festgelegt wurde, bestätigt die Bio-Funktionelle Orthodontie von Dr. Risse in vollem Umfang!
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© 2003 - Dr.
G. Risse
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