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Kieferorthopädie / Orthodontie
 

Orthodontie

„Multiband“, Festsitzende Geräte“

Methode 1
Orthodontie mit dicken Materialien („alt“, Contemporary Orthodontics)

Methode 2
Orthodontie mit feinen Materialien (neu, New Orthodontics) 

 
 

Bracketslot / Bögen:

Orthodontie ist die Korrektur von Zahnstellungen mittels festsitzender Behelfe wie Brackets, Bänder und Bögen (Drähte). Die Brackets enthalten in der Regel eine Vierkantfräsung (Slot) in einer ganz bestimmten Winkelstellung. Wegen dieser rechteckigen Fräsung wird diese Technik auch "edgewise - Technik" (Kantentechnik) genannt. Die Fräsung wird als "Slot" bezeichnet.
Die Brackets werden auf die einzelnen Zähne aufgeklebt und enthalten verschieden große Schlitze (Slots) zur Aufnahme verschieden großer Drähte (Bögen). Ist der Bogen in die Slots eingebunden, entsteht aus den passiven Einzelteilen eine hochaktive „Maschine“, die die Biomechanik des gesamten Gesichtsbereiches und der Kaufunktion verändert.

 

Maße verschiedener Techniken:

Methode 1

Contemporary Orthodontics („Alte“ Orthodontie)

Technik mit dicken Materialien, 
Contemporary Orthodontics
Alte Lehrmeinungen

Basis:

  1. Große Slots, Dicke Drähte
     
  2. Beschränkung von Drahtphysik auf Anpassung an große Slots nur mit Legierungsänderungen der Drähte.
     
  3. „Alte“ Klassische Physik im biologischen Raum
     
  4. Behandlung nach dualen physikalischen Größenordnungen
     
  5. Lehrmeinung und Umsetzung basiert auf Kraft und Kräften

Fräsungsgrößen 

.018 x .022 inch ( .018er Slot )
.022 x .028 inch ( .022er Slot )

  
Drahtstärken

für .018er Slot: .016 x .022 inch bis .018 x .022 inch
für .022er Slot: .016 x .022 inch bis .0215 x .028 inch

 

Diese Techniken basieren auf der Lehrmeinung nach Klassischer Physik,
dem Mechanischen Determinismus (18.Jahrhundert). Es wird versucht, mit
statischen Materialien und starren Methoden variable Systeme präzise zu
steuern. Dieses ist hinreichend als – nicht möglich – belegt. 

 

Methode 2

Die Neue Orthodontie (New Orthodontics)

Neue Produkte 
Neue biofunktionelle Technik
Neue Lehrmeinungen

Basis:

  1. Feinere Dimensionen von Slots und Bögen.
     
  2. Anpassung der Drahtphysik und Systemphysik am biologischen Bedarf durch zusätzliche Reduktion der Höhe und Tiefe von Slots und Drähten
     
  3. Neue Gesetzmäßigkeiten, aufbauend auf Relativitätstheorie nach Albert Einstein, Max Planck, Hans - Peter Dürr, Lotfi Zadeh, Fuzzy - Set System. Neue Lehrmeinungen, neue Verfahren.
    Die „Neue Physik“ widerlegt die „Klassische Physik“ in komplexen variablen Systemen.
     
  4. Qualitätsorientierte Behandlung.
     
  5. Basis: Energie und ihre Umsetzung
     

Fräsungsgrößen:

.016 x .020 inch ( .016er Slot )

  
Drahstärken:

für .016er Slot: .010 x .020 inch bis .014 x .020 inch

 

System: Ein System ist mehr als die Summe seiner Einzelteile.

Das Zusammenspiel von Drähten und Slots ergibt ein Behandlungssystem, welches unterschiedliche Kraftqualitäten hervorruft. In den Körper eingesetzte Kraftqualitäten wirken wie eine physikalische Medizin oder ein physikalisches Medikament.

Je nach Anwendungsart der Relation von Fräsungsgröße (Slot-Größe) im Bracket zur Drahtdimension und je nach Legierungsart der Drähte und Konstruktion (Verbiegungen oder Schlaufen in den Drähten) entstehen höchst unterschiedliche mechanische Systeme.
  

Systemqualität:

Diese mechanischen Systeme können mehr statischen Charakter oder mehr elastischen, dynamischen Charakter haben. Die jeweilige Wirkung jedoch sollte eine biologisch kompatible sein - ein Medikament!

Alle zur Zeit angewandten Edgewise - Techniken mit der Slotgröße .018 x .022 bis .022 x .028 inch beruhen nach Burstone ("A Primer in orthodontic force application") wesentlich auf statischer Mechanik. Sie basieren auf der Lehrmeinung der „Alten Physik.“
 

Drähte / Bögen:

Während einer orthodontischen Behandlung kommen (wie oben dargestellt) verschiedene Drahtstärken , Drahtformen und Legierungen zum Einsatz. Grundsätzlich können runde und rechteckige oder quadratische Bögen eingesetzt werden. Runde Bögen haben neben der reduzierten Führungsmöglichkeit auch eine reduzierte Beherrschbarkeit durch den Behandler. Die wesentlichen Bögen sind die sog. Arbeitsbögen. Sie sind wegen der Beeinflussung der Zähne in allen drei Dimensionen vierkantige Bögen.
  

Slot und Bögen = System:

Hat man eine große Fräsung (Slot) in den Brackets, so müssen zur Feineinstellung auch dickere "passende" Drahtstärken eingesetzt werden.
  

Drahtphysik:

Die dünnsten rechteckigen Drahtstärken in der Orthodontie mit der Slotgröße .018 x .022 inch und größer ( „Alte Physik“ ) haben das Maß .016 x .022 inch

Diese Drähte haben nach Burstone eine 4,5 fach höhere Steifigkeit als ein Draht mit der Stärke .010 x .022 inch (nach Burstone). Der dünnste Bogen der neuen F.F.O. – Risse – Technik ist .010 x .020 inch.

Die resultierende Kraftgröße, die ein Draht entwickelt, ergibt sich zudem aus der Strecke und Entfernung zwischen zwei Brackets; und zwar nimmt die Kraft bei Verringerung dieser Strecke ca. in der 3. Potenz zu.

Je dicker der Draht ist, desto "härter" oder "statischer" ist er also, speziell bei den kleinen Entfernungen von Zahn zu Zahn, aber auch bei der Gesamtlänge vom Molar (Endständiger Zahn) der einen Seite zum Molar der anderen Seite.
 

Beherrschbarkeit von Bögen eines Systems:

Die kleinste Verbiegung durch den Kieferorthopäden verursacht somit bei einem starken Draht keine überschaubare Kraftgröße im Mund, ist also vom Behandler schlecht zu dosieren.

Man hat in der Orthodontie mit der Fräsungsgröße .018 x .022 inch und größer („Alte Physik“) neben vermehrtem Einbau von Schlaufen daher auch die Legierung, also die Zusammensetzung eines Drahtes, variiert, um auch hierüber die Kraftgrößen zu verkleinern. Diese Bögen aus speziellen Legierungen haben jedoch meist den Nachteil, dass man sie kaum individuell als Behandler verändern und individuell gestalten kann. "Standardisierte Einheitsformen sollen dann für jeden und für jede Situation passend sein"!? Unter dem Slogan: "Memory Effekt" übernimmt dann ein solcher Bogen die Behandlung.

Man kann alle Probleme der zu großen Kräfte, der schwierigen Handhabung der Drähte (System nach „Alter Physik“) durch den Behandler, welche aus der Dicke des Drahtes und der Vereinheitlichung durch standardisierte, schwer beeinflussbare "Memory Bögen" mit besonderen Legierungen, entstehen, leichter lösen, indem man die Fräsungsgröße, also die Slotgröße, verkleinert. Hierbei spielt die Verkleinerung in der Höhe eine besondere Rolle. Damit kommen zwangsläufig wesentlich dünnere Drähte zum Einsatz.
 

Vorteile dünnerer Drähte für den Patienten:

  • Biologische Behandlungsweise in der Bracketmechanik durch wesentlich höhere Elastizität und Federkraft.
     
  • Kinder erleiden weniger Schmerzen.
     
  • Mögliche iatrogene Schäden werden reduziert.
     
  • Weniger künstliche, sondern individuelle Behandlungsergebnisse.
     
  • Behandlungszeit wird reduziert.
     
  • Kosten werden gesenkt!
     

Vorteile dünnerer Drähte für den Behandler:

  • Anwendungsmöglichkeiten der „Neuen Physik", Abkehr von Statik in dynamischen Systemen.
      
  • Es müssen nicht unbedingt komplizierte und teure Legierungen eingesetzt werden, welche nach dem Memory - Effekt arbeiten und sich in ihre von der Fabrik vorgegebenen Form zurückstellen und künstliche und eher zufällige Behandlungsergebnisse bewirken.
      
  • Einfache Drahtlegierungen z.B. aus stainless steel wie sie seit Jahrhunderten in Uhren verwandt werden, sind wesentlich leichter für den Behandler überschaubar und dosierbar.
      

Die Reduzierung der Drahtstärken alleine ohne die entsprechende Anpassung und Verkleinerung der Fräsungsgröße ergäbe allerdings noch kein abgestimmtes System.

Wie bei jedem Auto muss die Federaufhängung der Räder zum Gewicht des Autos abgestimmt sein. Das System Auto wiederum muss den Bedürfnissen des Fahrers optimal angepasst sein. Das Auto selber erzielt seine größte Effektivität im für seine Konstruktion günstigsten Einsatzbereich (Traktor oder Rennauto).

So ist das System: Draht / Brackets dann am wirkungsvollsten, wenn dieses System optimal für den Wirkungsbereich: die Zellen und den Fahrer konstruiert ist.

Wie das Zusammenspiel von Brackets und dünnen Drähten zueinander für eine optimale und genaue Wirkung am besten abläuft, liefern Ergebnisse neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse der Physik und Strukturmathematik, welche zwischenzeitlich so ausgereift sind, dass sie bereits von Waschmaschinen bis hin zu Raketen Anwendung finden.

Diese Erfindungen sind bislang jedoch in der Kieferorthopädie, speziell der Orthodontie noch unbekannt. 
  

Aus den Erkenntnissen moderner Systemwissenschaften und aus
den Erkenntnissen der Neuen Physik nach Albert Einstein, Max
Planck, Hans-Peter Dürr, Lotfi Zadeh und Fuzzy-Set-Systemen, und
deren Wertung und Deutung
ergibt
sich für die bislang übliche, auf große Fräsungsgrößen dogmatisch
fixierte Orthodontie, eine neue
Weichenstellung,
eine neue Lehrmeinung, ein neues Paradigma : 

"Die Neue Orthodontie"

- Neue Lehrmeinungen -
- Neue Produkte -

- eine neue Technik,

die

"F.F.O. – Risse – Technik"
 

                 

 

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